August 30, 2025
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ESPN-BERICHT: Karim Adeyemi spendet 2 Millionen Dollar für den Kampf gegen Obdachlosigkeit in Deutschland

Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi hat die Sportwelt mit einer außergewöhnlichen und zutiefst bewegenden Geste überrascht. Nach der Unterzeichnung seines neuen Vertrags beim BVB entschied sich der 23-jährige Nationalspieler dazu, seine gesamte Antrittsprämie in Höhe von zwei Millionen Dollar an Organisationen zu spenden, die sich dem Kampf gegen Obdachlosigkeit in Deutschland widmen.

In einer Zeit, in der viele Schlagzeilen über Fußballer von Luxus, Rekordtransfers und Sponsoring-Deals handeln, setzt Adeyemi ein Zeichen – nicht mit Toren auf dem Platz, sondern mit Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein außerhalb des Stadions. Laut ESPN ist dies eine der großzügigsten und wirkungsvollsten Spendenaktionen, die je von einem aktiven Profisportler in Deutschland getätigt wurde.

„Ich hatte das Glück, mit einer Familie und einem Zuhause aufzuwachsen“, erklärte Adeyemi in einem Interview. „Viele Menschen in unserem Land haben dieses Privileg nicht. Wenn ich etwas verändern kann – nicht nur symbolisch, sondern konkret –, dann möchte ich das tun.“ Mit diesen Worten unterstrich er, dass seine Geste nicht aus PR-Gründen, sondern aus echter Überzeugung erfolgte.

Die Spende wird an mehrere gemeinnützige Organisationen verteilt, unter anderem an Housing First Deutschland, Die Tafel, sowie lokale Projekte in Dortmund, München und Berlin. Ziel sei es, nicht nur kurzfristig Hilfe zu leisten, sondern langfristige Lösungen zu ermöglichen – darunter betreutes Wohnen, medizinische Versorgung, psychologische Betreuung und berufliche Wiedereingliederung.

Die Reaktionen auf Adeyemis Entscheidung waren überwältigend positiv. Sowohl Fans als auch Kollegen aus der Fußballwelt äußerten sich beeindruckt. BVB-Trainer Edin Terzić sagte: „Karim zeigt, dass er nicht nur auf dem Platz ein Vorbild ist. Sein Engagement ist inspirierend – für uns alle.“ Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf lobte die Aktion: „Das ist gelebte Solidarität. Karim Adeyemi setzt Maßstäbe, weit über den Fußball hinaus.“

In den sozialen Medien verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Unter dem Hashtag #AdeyemiGibtZurück zeigten tausende Nutzerinnen und Nutzer ihre Bewunderung. Einige forderten sogar, dass die Bundesliga-Vereine vermehrt soziale Projekte unterstützen und Spieler in gesellschaftliche Verantwortung miteinbeziehen sollten.

Trotz des medialen Echos blieb Adeyemi bescheiden. „Ich bin kein Held. Ich habe nur getan, was ich für richtig halte“, sagte er abschließend. Für viele jedoch ist er genau das: ein Held – nicht wegen seiner Schnelligkeit oder seiner Tore, sondern wegen seiner Menschlichkeit.

Diese Geste könnte ein Umdenken anstoßen. Sie zeigt, dass der Profifußball mehr sein kann als ein Geschäft – er kann auch ein Werkzeug für sozialen Wandel sein. Karim Adeyemi hat vorgemacht, wie das geht.

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